Ein Projekt der Lernenden Regionen:
Lernenden Regionen

 

Kooperationspartner:
VHS-Braunschweig

VHS-Wolfenbüttel

KVHS-Peine

Netzwerk Zukunft

 

Gefördert vom:
BMBF

Was heißt Gender Mainstreaming?

Gender steht für das soziale Geschlecht. Darunter werden gesellschaftliche Geschlechterrollen, Vorstellungen und Erwartungen, wie Frauen und Männer sein sollen verstanden. Diese Vorstellungen können sich demnach innerhalb der Geschichte verändern und zwischen den Kulturen unterschiedlich sein.

Mainstreaming heißt, in den Hauptstrom bringen. damit wird ein bestimmtes Denken und Handeln in Politiken, Verwaltungen, Maßnahmen etc. als selbstverständliches Handlungsmuster übernommen.

Gender Mainstreaming ist eine Strategie, die die Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel hat, indem eine geschlechtssensible Perspektive in alle Aktivitäten und Maßnahmen integriert wird. Das bedeutet, dass unterschiedliche Situationen und Bedürfnisse von Frauen und Männern berücksichtigt und alle Vorhaben auf ihre geschlechtsspezifischen Wirkungen hin überprüft werden. Alle Maßnahmen werden so gestaltet, dass sie die Chancengleichheit fördern.

Gender Mainstreaming in VIEL
Die in der Planungsphase begonnene Praxis, "Gender - relevante" - Fragestellungen in den Projektprozess zu integrieren, wird fortgeführt. Um den Projektverlauf zu reflektieren und Handreichungen für die Durchführungsphase zu erhalten, wurde ein Bericht "Gender Mainstreaming in Förderprogrammen - dargestellt am Projekt VIEL" in Auftrag gegeben. Der Bericht "Aber bitte mit Gender" (PDF-Dokument, Größe 282 kb) benennt einige Defizite im bisherigen Projektverlauf und stellt Instrumente bereit, die eine geschlechterrollenspezifische Beurteilung des Projektfortgangs in Bezug auf die Prozessbeteiligung wie auf die Zieldefinitionen erlauben.

Links zum Thema
Auf den Seiten des deutschen Bildungsservers ist eine ausführliche Linkliste zum Thema Frauen/ Gleichstellung/ Gender Mainstreaming
http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=968