Ein Projekt der Lernenden Regionen:
Lernenden Regionen

 

Kooperationspartner:
VHS-Braunschweig

VHS-Wolfenbüttel

KVHS-Peine

Netzwerk Zukunft

 

Gefördert vom:
BMBF

 

Regionale Bildungskonferenz 2003


Die Ersten Regionalen Bildungskonferenz am 12. und 13. September 2003 in Wolfenbüttel stand unter dem Thema:

 

"Lernen in der Region - Die Bildung der Wissensgesellschaft".


Die Auftaktveranstaltung im Lessing-Theater in Wolfenbüttel galt dem thematischer Einstieg mit einem Eröffnungsrefereat und Round Table. Als Reminszenz an Lessings Zeit in Wolfenbüttel wurden einige seiner Briefe rezitiert.
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Der zweite Tag galt der Arbeit in Workshops mit beispielhaften regionalen Projekten. In vier Themenblöcken wurde vorgestellt, diskutiert und neue Kooperationen geschmiedet.
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Ein erstes Fazit der Regionalen Bildungskonferenz:

Unser Ziel ist die Bildungsgesellschaft.

1. Vernetzung und Lernortkooperation verbessern heute schon die Qualität der Bildungsprozesse in Südostniedersachsen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz sehen jedoch in der Intensivierung dieser Prozesse, im Austausch von Projekterfahrungen, im voneinander Lernen die Chance, die Interessen sowohl von Individuen als auch von Bildungseinrichtungen und Unternehmen zu verknüpfen und zu stärken.

2. Die Individualisierung von Lernprozessen und die Vielfalt von Interessen erfordern die fortlaufende Verständigung über Bildungswege und die notwendige Bildungsinfrastruktur. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz wollen den offenen Austauschprozess über Innovationen und Projekte in einem verbindlichen Rahmen fortführen.

3. Selbstverantwortung und Lernbereitschaft setzen Lernkompetenz und Lerngelegenheiten in allen Lebensbereichen voraus. Die Bildungsgesellschaft wird eine Lerngesellschaft sein. Schulen, Weiterbildungseinrichtungen und Hochschulen, aber auch die Politik und die Tarifpartner haben die Aufgabe, durch angepasste Rahmenbedingungen diese Entwicklung zu fördern.

4. Die Qualität der Bildungslandschaft in Südostniedersachsen lässt sich nur im internationalen Vergleich bestimmen. Herausforderungen wie Anregungen ergeben sich aus der Entwicklung des europäischen Einigungsprozesses und der weiteren Globalisierung der Wirtschaft. In diesem Kontext wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die eigene regionale wie nationale Bildungstradition weiterentwickeln.

5. Auch in Südostniedersachsen müssen für Jugendliche ohne Berufseinstiegsmöglichkeiten, für Langzeitarbeitslose und für Bildungsbenachteiligte die Anstrengungen verstärkt werden, ihnen an unterschiedlichen Orten den Zugang zur Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen.

6. Der Austausch über Entwicklungen in den Bildungsbereichen sowie über Lerngelegenheiten in anderen gesellschaftlichen Feldern ist angewiesen auf eine Kommunikationsinfrastruktur, die leichte Zugänglichkeit, Transparenz und öffentliche Akzeptanz gewährleistet. In diesem Sinne wollen wir die Arbeit der Regionalen Bildungskonferenz fortsetzen.

Wolfenbüttel, 13. September 2003

Fazit zum Download als PDF-Dokumnent BiKo 2003 Fazit.pdf (48 kb)